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Übung "Pkw rast in Wohnhaus"

Datum: Samstag, 24. April 2010
2010-04-23 Dienst Übung Pkw rast in Wohnhaus

(sk) Zur Überprüfung des Ausbildungsstands der Angehörigen der Feuerwehr Neuenkirchen werden regelmäßig realitätsnahe Übungsdienste durchgeführt. Auf dem Übungsdienst am Freitag, den 23. April 2010 stand das Thema Verkehrsunfall auf dem Themenplan. Gegenstand der Übung war ein Pkw, der in eine Hauswand gerast war.

Durch den Zugführer und einige Helfer wurde folgendes Szenario ausgearbeitet: auf der Hauptstraße in Neuenkirchen kommt es zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Praxis von Dr. Feldbrügge: ein Pkw mit Anhänger kommt aus Richtung Visselhövede mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit zwar noch durch die S-Kurve, verliert danach jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug, schießt über den Bordstein auf den Gehweg, verliert dabei den Anhänger, der auf einem Passanten zum Stehen kommt und diesen einklemmt, und landet schließlich in der Häuserfront der Arztpraxis.

Den im Feuerwehrhaus wartenden Kräften der Ortswehr wurde die Lage so beschrieben: Schwerer Verkehrsunfall in der Hauptstraße, Pkw rast in Wohnhaus, eingeklemmte und verletzte Personen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich folgendes Bild: der Pkw war auf der Beifahrerseite, Dach in Richtung Hauswand zum Liegen gekommen und hatte einen Teil der Hausfassade eingerissen und war teilweise darunter begraben. Der Fahrer war nicht ansprechbar. Der zugehörige Anhänger stand gut 10 Meter davon entfernt auf dem Fußweg, darunter eine eingeklemmte Person.

Bevor die Rettungsmaßnahmen eingeleitet wurden, wurde zunächst die Unfallstelle abgesichert sowie das Fahrzeug mit einem Abstützsystem gegen Umkippen gesichert. Vorsichtig wurden die Trümmerteile entfernt um ein Arbeiten an dem Fahrzeug zu ermöglichen. Da die Platzverhältnisse durch die Lage des Pkw sehr beengt waren, wurde entschieden das Fahrzeug vorsichtig aufzurichten und dann die Rettung des Fahrers vorzunehmen.

Während der Sicherungsarbeiten an dem Pkw wurde die eingeklemmte Person unter dem Anhänger mit Hilfe der Hebekissen befreit und erstversorgt. Da von einer längerfristigen Rettung am Pkw auszugehen war, wurde die Einsatzstelle mit Hilfe der Flutlichtscheinwerfer des LF 16/12 sowie einem Power Moon ausgeleuchtet.

Nach der erfolgreichen Rettung wurde die Einsatzstelle gereinigt und anschließend im Feuerwehrhaus eine Nachbesprechung durchgeführt.

Bildergallerie